x

Wichtiger Hinweis zum Versand

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

bitte beachten Sie, dass bis einschließlich 22.05.2026 kein Versand erfolgt.

Selbstverständlich können Sie auch während dieses Zeitraums weiterhin wie gewohnt bei uns bestellen. Alle Bestellungen, die in dieser Zeit eingehen, werden ab dem 26.05.2026 in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und versendet.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von Feinkost aus Kroatien

Pašticada – Dalmatinischer Schmorbraten

Wupperworks UGhb
2025-02-09 13:49:00 / Kroatische Rezepte / Kommentare 0

Pašticada – Dalmatinischer Schmorbraten

🍷 Pašticada – Dalmatinischer Schmorbraten

Ein klassischer Rinderbraten, über Nacht mariniert, anschließend stundenlang in Rotwein, Wurzelgemüse und warmen Gewürzen geschmort – traditionell serviert mit Gnocchi.


🥩 Zutaten (für 4–6 Personen)

Für das Fleisch


Für die Sauce

  • 3 EL Olivenöl

  • 1 Zwiebel, fein gehackt

  • 2 Karotten, gewürfelt

  • ca. 100 g Sellerie, gewürfelt

  • 2 EL Tomatenmark

  • 1 TL Zucker

  • 500 ml Rinderbrühe

  • 50 g getrocknete Pflaumen oder Feigen (optional)

  • 1 Zimtstange (optional)

  • 1 Nelke (optional)

  • Salz & Pfeffer

  • 1 EL Butter (zum Finish)


Beilage

  • hausgemachte Gnocchi

  • oder Kartoffelpüree


👩‍🍳 Zubereitung – Schritt für Schritt

1. Fleisch vorbereiten (am besten am Vortag)

Das Fleisch an mehreren Stellen einschneiden und mit Speckstreifen sowie Knoblauch spicken.

Mit Salz und Pfeffer einreiben, dann in eine Schüssel legen, mit Essig und Rotwein übergießen und das Lorbeerblatt hinzufügen.

Abdecken und mindestens 12 Stunden (idealerweise über Nacht) im Kühlschrank marinieren.

👉 Diese lange Marinade ist typisch für Pašticada – sie macht das Fleisch aromatisch und zart.


2. Fleisch anbraten

Fleisch aus der Marinade nehmen (Flüssigkeit aufbewahren!) und trocken tupfen.

Olivenöl in einem schweren Schmortopf erhitzen und den Braten rundum kräftig anbraten, bis sich eine schöne Kruste bildet.

Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.


3. Sauce aufbauen

Im gleichen Topf:

  • Zwiebeln

  • Karotten

  • Sellerie

anschwitzen, bis alles leicht Farbe bekommt.

Tomatenmark und Zucker einrühren und kurz karamellisieren lassen.

Mit der Rotwein-Marinade ablöschen, dann Rinderbrühe zugießen.

Pflaumen/Feigen sowie optional Zimtstange und Nelke hinzufügen.


4. Schmoren

Das Fleisch zurück in den Topf legen.

Zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 3 Stunden sanft schmoren, bis der Braten butterweich ist.
Gelegentlich wenden und bei Bedarf etwas Brühe nachgießen.


5. Sauce pürieren

Fleisch herausnehmen und in Scheiben schneiden.

Die Sauce mit dem Stabmixer fein pürieren, dann mit Salz, Pfeffer und Butter abschmecken.

Fleischscheiben wieder in die Sauce legen und kurz erwärmen.


🍽 Servieren

Pašticada großzügig mit Sauce auf Gnocchi oder Kartoffelpüree anrichten – am besten sofort servieren.

Ein Glas Rotwein dazu, fertig ist das dalmatinische Festessen.


🌍 Hintergrundwissen zur Pašticada

Pašticada gilt als eines der bekanntesten Gerichte aus Dalmatien und war ursprünglich ein echtes Feiertagsessen – serviert bei Hochzeiten, Taufen oder großen Familienfeiern.

Charakteristisch ist die süß-säuerliche Balance aus:

  • Rotwein & Essig

  • Tomatenmark

  • Trockenfrüchten

  • warmen Gewürzen wie Nelke und Zimt

Diese Kombination stammt aus mediterran-venezianischen Einflüssen und ist auf dem Balkan einzigartig.

Früher wurde das Fleisch oft tagelang mariniert oder mit Knoblauch gespickt – daher auch heute noch der Aufwand.


🧠 Warum dieses Gericht so besonders ist

Hier treffen Gegensätze perfekt aufeinander:

✅ kräftiges Rindfleisch
✅ fruchtige Süße
✅ tiefe Rotweinaromen
✅ warme Gewürze

Durch das lange Schmoren wandelt sich Kollagen in Gelatine – das Fleisch wird unglaublich zart, die Sauce seidig und dicht.

Und ja: am nächsten Tag schmeckt Pašticada fast immer noch besser.


Kurz gesagt:

Pašticada ist kein schnelles Gericht.
Es ist Zeitküche – und genau das schmeckt man.


Neuigkeiten und Rezepte