
Zutaten:
1 Lammkeule
5 Schalotten
5 Tomaten
5 Knoblauchzehen
3 Möhren
3 Rosmarin Zweige
1 Fl Rotwein (eine Hälfte für den Braten, die andere für den Koch oder die Köchin ;-)
1 EL Tomatenmark
200 ml Brühe
2 EL Butter
Olivenöl
Vegeta Natural, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Die Schalotten fein schneiden, Möhren in Scheiben schneiden, Knoblauch schälen und leicht zerdrücken. Die Tomaten vierteln.
Die Lammkeule von überschüssigem Fett und Silberhaut befreien. In einem Bräter Olivenöl erhitzen und die Keule rundherum mit Salz, Vegeta Natural und Pfeffer würzen. Anschließend von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt ist. Danach aus dem Bräter nehmen.
Nun 2 EL Butter in den Bräter geben, das vorbereitete Gemüse hineingeben und kurz anrösten. Wieder mit Vegeta Natural und Pfeffer abschmecken. Die Rosmarinzweige auf das Gemüse legen, darauf die Lammkeule platzieren und mit etwa 100 ml Brühe angießen.
Den Bräter bei 80 °C in den Ofen schieben und die Keule 5–6 Stunden sanft garen lassen. Zwischendurch immer wieder mit Brühe und Rotwein begießen – so bleibt das Fleisch saftig und entwickelt sein volles Aroma.
Nach dem Garen die Lammkeule auf ein Brett legen und ruhen lassen.
Für die Soße das Gemüse im Bräter nochmals erhitzen, etwas Tomatenmark unterrühren und mit Rotwein ablöschen. Anschließend entweder durch ein Sieb streichen oder mit dem Stabmixer fein pürieren – fertig ist eine intensive, samtige Rotweinsoße.
Lamm gehört rund ums Mittelmeer traditionell zu den wichtigsten Ostergerichten – es steht symbolisch für Neubeginn, Frühling und Festlichkeit. In Kroatien und den angrenzenden Regionen wird Lamm oft stundenlang sanft gegart, statt heiß gebraten. Diese Niedrigtemperatur-Methode macht das Fleisch unglaublich zart und lässt Kräuter wie Rosmarin sowie Rotwein tief einziehen.
Solche Gerichte waren früher typische Sonntags- und Feiertagsessen: Man bereitete sie morgens vor, ließ sie langsam im Ofen schmoren – und hatte Zeit für Familie, Spaziergänge oder Vorbereitungen fürs Fest, während das Haus sich mit diesem unverwechselbaren Duft füllte.