Šampita, auch Sampita oder Schaumpita genannt, ist ein beliebtes Dessert aus Kroatien und dem Balkan. Typisch sind zwei knusprige Blätterteigschichten und eine hohe, luftige Füllung aus süßem Eischneeschaum. Gerade diese besondere Kombination aus zartem Schaum, leichter Zitronennote und knusprigem Teig macht Šampita zu einem echten Klassiker für Gäste, Familienfeiern und den Nachmittagskaffee.
Mit diesem Rezept gelingt dir eine einfache, traditionelle Variante für zuhause. Die Zubereitung braucht etwas Sorgfalt, ist aber insgesamt unkompliziert – und das Ergebnis sieht beeindruckend aus und schmeckt wunderbar leicht.
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Warum Šampita so beliebt ist
Šampita wirkt auf den ersten Blick schlicht, hat aber eine ganz besondere Textur: außen knusprig, innen weich, luftig und fast wolkenartig. Im Vergleich zu schweren Cremetorten ist dieses Dessert überraschend leicht und passt deshalb sehr gut als süßer Abschluss nach einem Essen oder als Kuchen zum Kaffee.
Besonders beliebt ist Šampita bei allen, die klassische Desserts aus Kroatien, Bosnien oder Serbien mögen. Sie gehört zu den traditionellen Süßspeisen, die in vielen Familienrezepten ihren festen Platz haben.
Überblick
- Portionen: ca. 12 Stücke
- Vorbereitungszeit: ca. 20 Minuten
- Backzeit: ca. 12–15 Minuten
- Kühlzeit: mindestens 2 Stunden
- Schwierigkeitsgrad: mittel
Zutaten für Šampita
- 8 Eiweiß
- 700 g Zucker
- 200 ml Wasser
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Packung Blätterteig
- Puderzucker zum Bestäuben
Tipp: Für ein feineres Aroma kannst du zusätzlich etwas Vanilin Zucker verwenden. Zum Bestäuben passt Puderzucker von Safram, und in unserer Kategorie Kochen & Backen findest du weitere Zutaten für traditionelle Rezepte.
Zubereitung
1. Blätterteig backen
Den Blätterteig in zwei gleich große Teile teilen und jeweils etwas größer als die verwendete Auflaufform ausrollen. Beide Teigplatten auf Backpapier legen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 12 bis 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Danach vollständig abkühlen lassen.
Tipp: Schneide die obere Teigplatte am besten schon nach dem Backen in Rechtecke. So lässt sich die fertige Šampita später sauberer portionieren.
2. Eischnee vorbereiten
Das Eiweiß sehr steif schlagen und nach und nach 200 g Zucker einrieseln lassen. So entsteht eine stabile Grundmasse, die später den heißen Sirup besser aufnehmen kann.
3. Zuckersirup kochen
Den restlichen Zucker mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend den Zitronensaft hinzufügen.
Der Sirup wird heiß weiterverarbeitet und langsam unter ständigem Rühren in den Eischnee gegossen. Genau das ist der entscheidende Schritt für die typische, glänzende Schaummasse.
4. Schaummasse fertig schlagen
Den heißen Sirup in einem dünnen Strahl in die Eiweißmasse laufen lassen und dabei ständig weiterschlagen. Anschließend so lange rühren, bis die Masse spürbar abgekühlt, fest, glänzend und schön voluminös ist.
5. Šampita zusammensetzen
Eine Blätterteigplatte auf den Boden einer Form legen. Die Schaummasse gleichmäßig darauf verteilen und glatt streichen. Danach die zweite, bereits vorgeschnittene Blätterteigplatte vorsichtig obenauf legen.
6. Kühlen und servieren
Die fertige Šampita für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und entlang der oberen Stücke schneiden.
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Tipps für eine gelungene Šampita
Warum kommt der heiße Sirup in den Eischnee?
Genau so bekommt die Füllung ihre typische, stabile und glänzende Konsistenz. Auf eurer bestehenden Seite wurde diese Frage sogar schon in den Kommentaren gestellt und beantwortet – der Sirup wird heiß eingerührt. Das ist also ein sinnvoller FAQ-Punkt, den du direkt im Text aufgreifen solltest.
So bleibt die Schaummasse stabil
Wichtig ist, den Sirup langsam einzugießen und dabei konstant weiterzuschlagen. Wird zu schnell gearbeitet, kann die Masse an Volumen verlieren.
So wird der Anschnitt sauberer
Schneide die obere Blätterteigplatte vor dem Auflegen bereits in Stücke. Beim späteren Schneiden drückt das Messer die luftige Füllung dann nicht so stark zusammen.
So schmeckt Šampita noch feiner
Mit etwas Vanilin Zucker oder einer kleinen Menge Vanille bekommt das Dessert eine noch rundere, mildere Note.
Hintergrundwissen: Was ist Šampita?
Šampita ist ein traditionelles Dessert aus dem Balkan, das vor allem durch seine hohe Schaumschicht bekannt ist. Im Unterschied zu Kremsnita steht hier nicht eine Vanillecreme, sondern eine luftige Eiweiß-Zucker-Masse im Mittelpunkt. Gerade dadurch wirkt Šampita leicht, süß und besonders locker.
Auf eurer Website gibt es neben der alten Rezeptseite inzwischen auch einen neueren Beitrag mit dem Titel Šampita – Traditioneller Schaumkuchen. Diese interne Verlinkung solltest du unbedingt nutzen, damit Nutzer und Google die thematische Verbindung klar erkennen.
FAQ zu Šampita / Schaumpita
Was ist der Unterschied zwischen Šampita und Kremsnita?
Kremsnita wird typischerweise mit Vanillecreme zubereitet, während Šampita ihre charakteristische hohe Füllung aus luftiger Eiweiß-Zucker-Masse bekommt. Beide Desserts werden meist mit Blätterteig geschichtet, schmecken aber deutlich unterschiedlich.
Kann ich Šampita einen Tag vorher vorbereiten?
Ja, das ist gut möglich. Durch die Kühlzeit wird die Füllung stabiler und das Dessert lässt sich besser schneiden.
Warum wird der Sirup heiß untergerührt?
Weil dadurch die Schaummasse die typische Struktur bekommt. Genau diese Frage wurde auf eurer bestehenden Rezeptseite bereits von einer Leserin gestellt und beantwortet.
Wie lange hält sich Šampita?
Gut gekühlt hält sich Šampita in der Regel 1 bis 2 Tage. Am besten schmeckt sie frisch, solange der Blätterteig noch möglichst knusprig ist.
Welche Zutaten aus dem Shop passen besonders gut dazu?
Sehr gut passen Puderzucker, Vanilin Zucker und eure Kategorie Kochen & Backen. Optional kannst du auch auf eine schnelle Dessertalternative wie Schlag Creme für Torten von Vispak verlinken – nicht als Originalrezept, aber als praktische Alternative für schnelle Desserts.
Chrissi, 02.10.14 20:18
Muss man wirklich den heißen Sirup in das Eiweiß rühren ? Oder doch erst abkühlen lassen ? Lg
Antwort: der Sirup muss heiß unter das Eiweiß gerührt werden.
Tommek, 08.10.13 21:45
Lekkkkkker