Baklava Rezept – kroatisches Schichtgebäck mit Nüssen und Sirup

Wupperworks UGhb
2013-12-04 19:58:00 / Kroatische Rezepte / Kommentare 0
Kroatisches Gebäck · Baklava

Baklava ist ein reichhaltiges, süßes Schichtgebäck aus dünnen Jufka- oder Filoteigblättern, Nüssen, Butter und aromatischem Zuckersirup. Die Teiglagen werden geschichtet, mit Nussmasse gefüllt, goldgelb gebacken und anschließend mit Zitronensirup übergossen – so wird die Baklava saftig, glänzend und wunderbar aromatisch.

Baklava Stücke auf weißem Teller mit Sirup auf Holztisch
⏱ Vorbereitung: ca. 35 Min. 🔥 Backzeit: ca. 30 Min. 🍯 Ziehzeit: mehrere Std. 🍽 Portionen: ca. 24–30 Stücke 🇭🇷 Küche: Kroatisch / Balkan

Warum Baklava so besonders ist

Baklava ist ein Gebäck, das in Kroatien, Bosnien und vielen weiteren Ländern Südosteuropas fest zur süßen Küche gehört. Es ist kein leichter Kuchen, sondern ein intensives Festtagsgebäck: knusprige Teigschichten, viele Nüsse und ein süßer Sirup, der alles miteinander verbindet.

Das Geheimnis guter Baklava liegt im Schichten. Die Teigblätter werden mit Butter bestrichen, die Nussmischung wird gleichmäßig verteilt und das Gebäck wird vor dem Backen in Stücke geschnitten. Nach dem Backen zieht der Sirup langsam ein – so entsteht die typische saftige, glänzende Struktur.

Zutaten für ein großes Blech

Für die Baklava

Für den Sirup

  • 1 Liter Wasser
  • 800 g Zucker
  • Saft von 1 Zitrone
  • geriebene Zitronenschale
  • optional: eine kleine Prise Zitronensäure, wenn der Sirup besonders frisch schmecken soll
Tipp: Für Baklava eignen sich Walnüsse besonders gut. Du kannst aber auch einen Teil durch Haselnüsse, Mandeln oder Pistazien ersetzen.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Bei Umluft reichen etwa 160 °C.
  2. Nussfüllung mischen: Nüsse, Zucker und Paniermehl in einer großen Schüssel gründlich vermengen. Das Paniermehl sorgt dafür, dass die Füllung lockerer wird und den Sirup gut aufnimmt.
  3. Form vorbereiten: Ein großes Backblech oder eine große Auflaufform leicht mit geschmolzener Butter bestreichen.
  4. Teig schichten: Drei Jufka-Blätter in die Form legen und mit geschmolzener Butter bestreichen. Dann eine dünne Schicht Nussfüllung darauf verteilen.
  5. Weiter schichten: Wieder Teigblätter auflegen, mit Butter bestreichen und Nussfüllung verteilen. So fortfahren, bis Teig und Füllung aufgebraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Teig bestehen und ebenfalls mit Butter bestrichen werden.
  6. Vorschneiden: Die Baklava vor dem Backen mit einem scharfen Messer in Rauten oder kleine Quadrate schneiden. Nach dem Backen ist das deutlich schwieriger.
  7. Backen: Die Baklava etwa 30 Minuten goldgelb backen. Sie soll oben knusprig und leicht gebräunt sein.
  8. Sirup kochen: Wasser und Zucker in einem Topf aufkochen und einige Minuten einkochen lassen, bis ein leichter Sirup entsteht. Danach etwas abkühlen lassen und Zitronensaft sowie Zitronenschale einrühren.
  9. Übergießen: Die heiße oder lauwarme Baklava gleichmäßig mit dem Sirup übergießen. Dabei langsam arbeiten, damit der Sirup gut zwischen die Schichten laufen kann.
  10. Durchziehen lassen: Die Baklava mehrere Stunden, am besten über Nacht, durchziehen lassen. Erst dann hat sie die typische saftige Konsistenz.

Küchentipps für gute Baklava

Teigblätter abdecken: Jufka- und Filoteig trocknet schnell aus. Decke die Blätter während der Arbeit mit einem leicht feuchten Tuch ab.

Nicht zu dick füllen: Viele dünne Schichten schmecken besser als wenige dicke. Die Nussmasse lieber gleichmäßig und sparsam verteilen.

Vor dem Backen schneiden: Das Schneiden vor dem Backen ist wichtig, damit der Sirup später sauber einziehen kann.

Geduld beim Durchziehen: Frisch aus dem Ofen ist Baklava noch nicht fertig. Der Geschmack wird nach einigen Stunden deutlich runder.

Varianten und Servierideen

Klassisch wird Baklava mit Walnüssen zubereitet. Für eine feinere Variante kannst du einen Teil der Nüsse durch Pistazien oder Mandeln ersetzen. Auch etwas Vanille, Zimt oder ein Hauch Orangenschale passt gut in die Füllung.

Serviere Baklava in kleinen Stücken. Sie ist sehr süß und intensiv – ideal zu starkem Kaffee, Espresso oder türkischem Kaffee. Wenn es schnell gehen soll, findest du im Shop auch Nubake Baklava mit Walnuss oder Nubake Baklava mit Pistazien.

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Für Baklava brauchst du vor allem dünne Teigblätter, Nüsse und Zutaten für den Sirup. Diese Produkte passen besonders gut zum Rezept.

Hintergrundwissen: Baklava auf dem Balkan

Baklava ist in vielen Küchen Südosteuropas und des östlichen Mittelmeerraums bekannt. In Kroatien und den Nachbarländern findet man sie besonders auf Festtagstafeln, bei Familienfeiern oder als süßen Begleiter zu Kaffee.

Je nach Region unterscheiden sich Nussmischung, Sirup und Schnittform. Manche Familien backen Baklava mit Walnüssen, andere mit Pistazien oder gemischten Nüssen. Entscheidend bleibt die Balance: knusprige Teigschichten, reichlich Nussaroma und ein Sirup, der süß ist, aber durch Zitrone frisch bleibt.

FAQ zu Baklava

Warum muss Baklava vor dem Backen geschnitten werden?

Nach dem Backen ist der Teig sehr knusprig und kann leichter brechen. Außerdem zieht der Sirup besser ein, wenn die Stücke schon vorgeschnitten sind.

Soll der Sirup heiß oder kalt sein?

Wichtig ist der Temperaturunterschied. Häufig wird heißes Gebäck mit lauwarmem oder abgekühltem Sirup übergossen. So bleibt die Struktur besser erhalten.

Kann ich Baklava vorbereiten?

Ja, unbedingt. Baklava schmeckt nach mehreren Stunden oder am nächsten Tag oft besser, weil der Sirup dann vollständig eingezogen ist.

Wie bewahre ich Baklava auf?

Am besten luftdicht und kühl, aber nicht zu feucht lagern. Im Kühlschrank kann sie fester werden, bei Raumtemperatur bleibt sie weicher.

Kann man Baklava einfrieren?

Möglich ist es, frisch schmeckt sie aber am besten. Wenn du sie einfrierst, gut verpacken und langsam auftauen lassen.

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