Kroatisches Gebäck · Rogač-Rezept
Savijača s rogačem
Kroatischer Johannisbrotstrudel mit Rosinen
Dünne, knusprige Teigblätter umhüllen eine saftige und angenehm aromatische Füllung aus gemahlenem Johannisbrot, heißer Milch, Zucker und Rosinen. Ein unkompliziertes Gebäck, das besonders gut zu Kaffee oder Tee schmeckt.

Aromatisches Gebäck
Was ist Savijača s rogačem?
Savijača s rogačem bedeutet wörtlich „Strudel mit Johannisbrot“. Gemahlenes Johannisbrot – auf Kroatisch Rogač mljeveni besitzt ein warmes, leicht malziges Aroma und wird in der kroatischen Küche traditionell für Kuchen und anderes süßes Gebäck verwendet.
Für diese einfache Variante wird kein eigener Strudelteig gezogen. Dünne Jufka-Blätter für Pita und Savijača werden mit einer saftigen Johannisbrotfüllung bestrichen, aufgerollt und goldbraun gebacken. Rosinen ergänzen die Füllung mit einer milden Fruchtsüße.
Für zwei Strudelrollen
Zutaten
Für Teig und Füllung
- 1 Packung dünne Strudel- oder Jufka-Blätter, ca. 500 g
- 250 g gemahlenes Johannisbrot (Rogač)
- 180–220 ml heiße Milch
- 120 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 80 g Rosinen
Außerdem
- 60 g Butter, geschmolzen
- etwas Butter für das Backblech
- Puderzucker zum Bestäuben
- optional: 2 EL Rum, Orangensaft oder wenige Tropfen Rumaroma
- optional: Abrieb von ½ unbehandelten Zitrone
Einfach nachbacken
Zubereitung Schritt für Schritt
1 Rosinen vorbereiten
Die Rosinen mit heißem Wasser übergießen und etwa 10 Minuten quellen lassen. Danach gut abtropfen. Nach Wunsch stattdessen in Rum oder Orangensaft einweichen.
2 Johannisbrotfüllung anrühren
Gemahlenes Johannisbrot, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. 180 ml heiße Milch darübergießen und gründlich verrühren. Bei Bedarf noch etwas Milch ergänzen, bis eine streichfähige Masse entsteht.
3 Füllung vollenden
Rosinen und nach Wunsch Zitronenabrieb unterrühren. Die Füllung 10 Minuten quellen und etwas abkühlen lassen. Sie dickt dabei noch leicht nach.
4 Teigblätter vorbereiten
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Teigblätter in zwei gleich große Portionen teilen und während der Arbeit mit einem leicht feuchten Tuch abdecken.
5 Strudel füllen
Für jede Rolle die Teigblätter leicht überlappend auslegen und jedes Blatt dünn mit geschmolzener Butter bestreichen. Jeweils die Hälfte der Füllung darauf verteilen. An den Rändern etwa 2 cm frei lassen.
6 Aufrollen
Die seitlichen Ränder leicht einschlagen und den Strudel von der langen Seite her locker aufrollen. Beide Rollen mit der Naht nach unten auf das vorbereitete Blech legen und mit der restlichen Butter bestreichen.
7 Goldbraun backen
Im vorgeheizten Ofen etwa 30–35 Minuten backen. Vor dem Anschneiden mindestens 15 Minuten abkühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.
Damit der Strudel gelingt
Praktische Tipps
Teig feucht halten
Dünne Teigblätter trocknen schnell aus. Nicht verwendete Blätter deshalb stets mit einem leicht feuchten Tuch abdecken.
Nicht zu fest rollen
Die Rolle darf etwas locker bleiben. So kann sich die Füllung beim Backen ausdehnen, ohne dass der Teig reißt.
Erst abkühlen lassen
Die Füllung wird beim Abkühlen fester. Dadurch lassen sich saubere Scheiben schneiden.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
Wie schmeckt Johannisbrot?
Gemahlenes Johannisbrot schmeckt mild süßlich, leicht malzig und dezent karamellig. Sein Geschmack erinnert entfernt an Kakao, ist aber eigenständig und weniger bitter.
Kann ich die Rosinen weglassen?
Ja. Die Rosinen können ersatzlos entfallen oder durch klein geschnittene getrocknete Feigen beziehungsweise Cranberrys ersetzt werden.
Kann ich Pflanzenmilch verwenden?
Ja. Eine ungesüßte Hafer-, Mandel- oder Sojamilch eignet sich ebenfalls. Für eine vegane Variante zusätzlich die Butter durch neutrales Öl oder vegane Margarine ersetzen.
Wie bewahre ich den Strudel auf?
Gut abgedeckt bleibt er bei kühler Raumtemperatur etwa zwei Tage frisch. Vor dem Servieren können die Stücke kurz im Backofen erwärmt werden.
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Gemahlenes Johannisbrot
Rogač mljeveni von Šafram für die aromatische Strudelfüllung.
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